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Gepostet by on 31 Mai 2014 in Marketing

Content Marketing – Infotainment fürs Image

Content Marketing – Infotainment fürs Image

Die klassische Werbung stellt ganz unverblümt ihr Produkt in den Fokus der angepeilten Zielgruppe. Denn typische Werbekunst will mit der professionell verpackten Botschaft „Du liebst mich, Du brauchst mich, Du willst mich“ direkt in das Lustzentrum und in den Geldbeutel der potenziellen Kundschaft treffen. Das ist eine recht direkte (und manchmal auch eher plump unumwundene) Art und Weise, die Verbraucher marktschreierisch auf sich aufmerksam zu machen. Wesentlich dezenter und gleichwohl deutlich effizienter funktioniert cleveres Content Marketing. Denn hier wird der Kunde nicht mit leicht durchschaubaren Reklamebotschaften bombardiert bis belästigt, sondern mit attraktivem und mit interessantem Infotainment angesprochen und gewonnen. Als bevorzugte Transportmöglichkeiten zählen hier das Blog, der ausdrücklich abonnierte Newsletter, ein eigener YouTube-Kanal oder regelmäßig zum Nulltarif angebotene Webinare. Dabei wirkt das freundliche und fachkundige Stillen von Wissenshunger und Informationsdurst extrem positiv auf das Image der Marke im Allgemeinen und auf das Image des speziellen Produktes im Besonderen. Und genau aus diesem Grund kann ein sorgfältig gepflegtes und mit hochwertigsten Inhalten bestücktes Portal wesentlich zu guten Umsätzen und damit zu einem gesunden Firmenwachstum beitragen. Natürlich nur dann, wenn man ein paar sinnvolle und zielführende Tipps zum Thema Content Marketing kennt und beherzigt.

Visuelles Infotainment: Das Auge isst mit

Der Mensch als designiertes Augentier guckt meist lieber, als dass er liest. Deshalb sind visuell ansprechende Informationshappen im Content Marketing buchstäblich immer gerne gesehen. In diese Kategorie gehören:

  • Info-Grafiken, welche trockene Zahlen und öde Fakten optisch attraktiv und leicht fasslich aufbereitet anbieten,
  • Fotos, die einen Onlinetext auflockern und zum besseren Verständnis einer behandelten Thematik sinnvoll beitragen,
  • Kurze knackige Videos, die wahlweise in Textbeiträge eingebettet oder auf dem unternehmenseigenen YouTube-Kanal vorgestellt werden können,
  • Präsentationen, die den zu erläuternden Sachverhalt noch mal randscharf auf den Punkt bringen sowie
  • Webinare, die dem herzlich eingeladenen Publikum sogar die Möglichkeit spannender Interaktionen bieten.

Onlinetexte: Was man Schwarz auf Weiß besitzt …

Onlinetexte können, sofern sie von professionellen Journalisten oder Redakteuren sorgfältig recherchiert und verfasst wurden, zu einem internetten Publikumsmagneten werden. Hier reden wir üblicher Weise über die folgenden verbalen Glanzlichter:

  • Knappe und aussagefähige Buchrezensionen aktueller Bestseller oder ewig junger Klassiker geben dem willkommenen Gast hochwertiges Smalltalk-Futter einerseits und wertvolles „Nice To Know“ andererseits.
  • Selbst verfasste größere Werke können dem Nutzer als wertvolles E-Book angeboten werden.
  • Checklisten & Co. erfreuen sich seit jeher ungebrochener Beliebtheit. Welcher aufstrebende Gründer wüsste beispielsweise nicht gerne, welche 12 Punkte er unbedingt abarbeiten muss, um beim effizienten Selbst-Marketing keine Unterlassungssünden zu begehen? Oder welche Acht Kunden-Typen in der Verkaufssituation wie angefasst werden wollen?
  • Aktuelle Forschungsergebnisse sind ebenfalls stets spannend, wenn sie von qualifizierten Autoren publikumsgerecht und themenfokussiert vorverdaut werden.

Speaker’s Corner

Manchmal tut es sowohl dem Journalisten als auch seinem Publikum einfach nur gut, mit der eigenen Weltanschauung nicht hinter dem Berg zu halten. In diesem Fall können sehr persönlich gefärbte Texte, sofern sie nicht gegen die Netiquette verstoßen, zur Attraktion im Content Marketing werden. Hier gibt es im Wesentlichen zwei Formen von Beiträgen:

  • Die pure Darlegung der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen und
  • die Schilderung persönlicher Erfahrungen mit bestimmten Produkten oder Dienstleistungen.

Die Vorteile dieser wohl gesetzt publizierten Subjektivität: Der Autor kann sich an einem Reizthema seiner Wahl eloquent abarbeiten, und der Leser kann sich aus sicherer Distanz gemeinsam mit dem Autor echauffieren. Das kann Nähe schaffen und Lust auf mehr gepflegte „Unartigkeiten“ machen.

Zuhören und Mitdenken

Das wichtigste Sinnesorgan nach dem Auge ist für viele Menschen das Ohr. Aus diesem Grund darf auch der akustische Sinneskanal beim Content Marketing nicht zu kurz kommen. Das tönende Mittel der Wahl ist hier der Podcast. Als Inhalte solcher Informationspakete können

  • Vortragsmitschnitte aus eigener Produktion dienen, aber auch
  • Mitschnitte von Interviews mit anerkannten und prominenten Fachleuten oder
  • Lesungen, die in ihrer Thematik die internetten Gäste interessieren könnten.

Fazit

Content Marketing bedeutet, seine anvisierte Wunsch-Kundschaft sehr genau zu kennen, um deren spezifischen Informationsbedarf perfekt und seriös zu decken. Und das ist ohnehin die beste Voraussetzung für eine beiderseitig angenehme Kundengewinnung und freundliche Bestandskundenpflege.

Dr. phil. habil. Nicole Klutky ist Botschafterin für Neugier und Spieltrieb im Dienste eines erfolgreichen Berufs- und Privatlebens, Marketingberaterin für kleinste, kleine und mittlere Unternehmen sowie Coach für alle, die mal was anderes ausprobieren wollen. Auf klutky.de finden Sie weitere Informationen.

1 Kommentar

  1. Zum Thema „YouTube“ als Werkzeug eloquenten Content Marketings ist mir in obigem Beitrag zu meinem großen Bedauern eine Unterlassungssünde passiert, die ich mit diesem Link hier

    http://frankrapp.de/news/youtube-praesentation-zur-zukunft-von-sozialen-netzwerken-in-deutschland

    ganz schnell wieder ungeschehen machen möchte ;-)

    In diesem Netz-Video können Sie ein sehr schönes Beispiel dafür sehen, wie man es mit bewegten Bildern nachahmenswert gut machen kann.

Trackbacks/Pingbacks

  1. Spielspaß, Spannung - Marketing mit Onlinespielen! | frankrapp.de - […] dem Artikel “Content Marketing – Infotainment fürs Image” war bereits nachzulesen, über welche Wege und Sinneskanäle man seine Zielgruppen …

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