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Gepostet by in Kommunikation

Tipps für die Gestaltung von und den Umgang mit Pressefotos

Tipps für die Gestaltung von und den Umgang mit Pressefotos

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte! Das ist nicht nur bei Werbung so, auch für den PR-Bereich trifft diese Aussage zu. Bilder wecken Aufmerksamkeit, Bilder transportieren Informationen, Bilder lösen Emotionen aus. Daher lässt sich eine Meldung mit einem aussagekräftigen, interessanten Foto nicht nur untermauern, das Foto stellt oftmals den Einstieg ins Thema dar.

Für Presseverantwortliche stellt sich die Frage, welche Bilder als Pressefotos geeignet sind und wie mit ihnen umgegangen werden muss.

Ein Pressefoto soll eine Botschaft vermitteln und zum Unternehmen passen. Bilder müssen die Werte des Unternehmens widerspiegeln und sie müssen die jeweilige Geschichte untermauern und abrunden. Natürlich müssen Pressebilder professionell aufgenommen werden und zum Auftritt des Unternehmens passen. Ein Pressebild ist aber kein Werbefoto, es muss authentisch sein, darf aber nicht werblich und gestellt wirken. Dennoch sollte ein außergewöhnliches und kreatives Bild gewählt werden, damit die Aufmerksamkeit des Lesers – und zuvor des Journalisten – geweckt wird. Denn auch für den Journalisten ist ein professionelles, ausdrucksstarkes Bild ein Eyecatcher, das er gerne einsetzt, da er um die Wirkung auf den Leser weiß und sich außerdem eine aufwändige Bildrecherche erspart.

Häufig werden Bilder mit Pressemitteilungen verschickt. Dies ist in den Redaktionen allerdings nicht gerne gesehen. Da die PR-Verantwortlichen die Bilder meist in druckfähiger Auflösung (300 dpi) versenden, blockieren diese E-Mails häufig die Postfächer der Journalisten, da diese eine Vielzahl von E-Mails erhalten. Daher ist es ratsam, Fotos nie unaufgefordert zu versenden. Stattdessen ist es empfehlenswert, einen Zusatz in die E-Mail aufzunehmen, dass Bilder auf Wunsch gerne in druckfähiger Auflösung verschickt werden. Eine andere Möglichkeit ist es, die Bilder in geringer Auflösung (72 dpi) in die E-Mail zu integrieren und dann entweder darauf zu verweisen, dass die Bilder angefordert werden können oder direkt auf die Fotodatenbank (falls vorhanden) auf der Unternehmens-Webseite zu verlinken. In der Bilddatenbank können verschiedene Auflösungen (Web, Print) zur Verfügung gestellt werden und der Journalist kann geeignete Bilder auswählen und in der richtigen Auflösung herunterladen. Jedes hinterlegte Foto sollte über eine aussagekräftige Bildunterschrift verfügen.

Folgendes sollten Sie bei Pressefotos beachten:

  • Bilder können dem Leser den Zugang zu einem komplexen Thema erleichtern, den Inhalt einer Pressemeldung untermauern und als Eyecatcher fungieren.
  • Pressefotos müssen zum Unternehmen und seinen Werten passen, sollten professionell aufgenommen werden und nicht gestellt oder werblich wirken.
  • Schicken Sie nicht unaufgefordert (große) Bilddateien per E-Mail an Redaktionen.
  • Richten Sie einen PR-Bereich mit einer Bilddatenbank auf Ihrer Webseite ein und stellen Sie dort den Journalisten die Pressefotos in unterschiedlicher Qualität für verschiedene Verwendungszwecke zur Verfügung.

Haben Sie nicht die richtigen Bilder zur Hand? Für begleitenden Materialien (z. B. Flyer) genügen meist Szenen aus dem Arbeitsalltag. Unter folgendem Link finden Sie eine Übersicht von Webseiten auf denen Sie lizenzfreie Bilder kostenlos herunterladen können.

Hallo, mein Name ist Stefanie Paprotka. Ich blogge zu Themen rund um Social Media, Kommunikation und digitalen Verbraucherschutz. Über einen Kommentar, einen Link oder eine Empfehlung auf Facebook, Twitter & Co. freue ich mich.

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