Mit dem Gesetz zum besseren Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr – der sogenannten Button-Lösung – möchte der Gesetzgeber Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor Internet-Abzocke und Internet-Betrug schützen. Es wurde am 2. März 2012 im Bundestag verabschiedet und am 16. Mai im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Es tritt am 1. August in Kraft.

Ab diesem Zeitpunkt kommt ein Vertrag im Internet nur dann zustande, wenn Anbieter klar und verständlich in hervorgehobener Weise über die wesentlichen Vertragselemente informieren und Verbraucher sich aktiv und ausdrücklich zur Zahlung verpflichten.

Hierzu müssen Unternehmen, die ihre Waren und Dienstleistungen im Internet anbieten, eine gut lesbare Schaltfläche, einen sogenannten Button, verwenden, der mit den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend eindeutigen Formulierung versehen ist.

Anbieter, die Verbraucher bezüglich angeblich im Internet abgeschlossener Verträge belangen wollen, müssen ab August beweisen, dass diese ihre Zahlungsbereitschaft eindeutig erklärt haben.

Diese Regelung tritt geräteunabhängig in Kraft, d. h. die Button-Lösung gilt ebenfalls für existierende Technologien wie Smartphones und Tablets als auch für neue Technologien.